Meer & Podcast

4. September 2026

Hallo ihr Lieben,


Was war das bitte für ein Sommer? ☀️


An diesen richtig heißen Tagen gab es eigentlich nur einen Ort, an dem ich sein wollte: am Meer.


Eintauchen ins kühle Wasser. Danach irgendwo im Schatten sitzen. Eine sanfte Brise auf der Haut, Möwen in der Ferne und ein eiskaltes Getränk in der Hand.


Herrlich.


Nun ja … mitten in Deutschland ist das mit dem spontanen Sprung ins Mittelmeer bekanntermaßen etwas schwierig. 😄


Also habe ich beschlossen:

Wenn ich nicht ans Meer kann, dann kommt das Meer eben zu mir! Und zwar direkt ins Atelier.



ein stück Südfrankreich für jeden tag


So entstand mein Bild „Mistral“.

Beim Malen habe ich mich gedanklich einfach an die südfranzösische Küste gebeamt. Türkisblaues Meer. Kleine Segelboote. Pinien. Dieser endlose blaue Himmel. Und natürlich der warme Wind, der alles ein bisschen leichter zu machen scheint.

Genau dieses Gefühl wollte ich festhalten.

Bei meinem Landschaftspouring geht es mir nämlich nicht darum, eine Landschaft möglichst genau abzubilden. Ich möchte vielmehr ihre Stimmung einfangen.

Das Licht. Die Farben. Die Weite.

Und dieses kleine Kribbeln im Bauch, wenn man irgendwo steht und denkt: Hier könnte ich jetzt einfach bleiben.

Mit Pouring Kunst und unterschiedlichen Acrylfarben Techniken lässt sich dabei wunderbar spielen. Farbe darf fließen, sich begegnen, ineinanderlaufen und manchmal auch etwas völlig anderes machen, als ich ursprünglich geplant hatte.

Typisch Fluid Art eben. 😄



Und genau das liebe ich daran.

Denn manchmal entsteht die schönste künstlerische Inspiration genau dann, wenn man ein bisschen Kontrolle abgibt.

Schon während ich „Mistral“ gemalt habe, wurde ich immer entspannter. Pinsel, Farben, Meer im Kopf – und plötzlich war der heiße Sommertag draußen gar nicht mehr so wichtig.


Heute brauche ich das Bild nur anzuschauen und bin sofort wieder dort.

Vielleicht kennt ihr das auch: Es gibt Bilder, an denen geht man einfach vorbei.

Und dann gibt es diese anderen.


Man bleibt kurz stehen. Schaut hinein. Und für einen kleinen Moment ist man ganz woanders.

Für mich ist genau das Entspannung durch Kunst.


Ich stelle mir „Mistral“ deshalb an einem Lieblingsplatz zu Hause vor. Dort, wo ein einziger Blick genügt für eine kleine Portion Meer, Weite und Urlaub. 🌊


von südfrankreich direkt auf die malediven


Mit „Mistral“ war meine Meereslust nämlich noch lange nicht vorbei.

Im Gegenteil.

Wenn man gedanklich schon mal unterwegs ist, kann man schließlich auch gleich weiterreisen. 😄


Also ging es für meine neue Meeresserie von Südfrankreich direkt auf die Malediven.


Leuchtendes Türkis. Lichtreflexe auf dem Wasser. Tiefe. Bewegung.


Fast wie Schnorcheln – nur ohne nasse Haare.




Bei dieser etwas anderen Technik kombiniere ich freies,  intuitives Tupfen von Acrylfarbe mit gezieltem Malen von Meereslebewesen mit einer fließenden Kunstharztechnik, mit der sich Wellen erzielen lassen. Dies wird dann kombiniert mit Sand und Steinen und so entstehen solche Wasserwelten manchmal auf eine wunderbar überraschende Art. Die Farben suchen sich ihren Weg und plötzlich sieht man Wellen, Licht, Tiefe oder kleine Strukturen, die vorher überhaupt nicht geplant waren.

Genau das fasziniert mich immer wieder.


Auch Naturmotive malen bedeutet für mich deshalb nicht unbedingt, jedes Detail vorher festzulegen. Viel spannender finde ich es, mit der Farbe zu arbeiten und zu schauen: Was möchte daraus werden?





Aus diesen Meeresbildern ist dann nach einigem Ausprobieren und vielen Überlegungen noch etwas Neues entstanden:


ein Meereswellen-Workshop!


Ein paar Stunden einfach ins Meer abtauchen 💙



Meinen neuen Meeres-Workshop habe ich inzwischen schon einige Male gegeben.

Und was soll ich sagen?

Die Ergebnisse waren wirklich atemberaubend.

Noch schöner als die Bilder finde ich allerdings oft die Gesichter danach.

Diesen Moment, wenn jemand sein fertiges Werk anschaut, kurz ganz still wird und dann völlig erstaunt fragt:


„Das habe wirklich ICH gemacht?“


Ja!


Hast du. 😄


Genau dafür liebe ich meine kreativen Workshops. Maximal 4 Kursteilnehmer, oft ist es nur eine Person und das macht mir die Zeit umso intensiver und wertvoller im Austausch.


Ein paar Stunden ausprobieren. Farben fließen lassen. Staunen. Vielleicht zwischendurch ein kleines „Oh!“ oder „Was macht die Farbe denn JETZT?“ – gehört alles dazu.


Und irgendwann merkt man, dass der Alltag gerade erstaunlich weit weg ist.


Meine Kunstkurse  sollen deshalb nicht nur zeigen, wie bestimmte Techniken funktionieren. Natürlich geht es um Fluid Art, Acryl Pouring, Landschaften und verschiedene Acrylfarben Techniken.


Aber mindestens genauso wichtig ist mir etwas anderes:


Zeit für euch.


Zeit zum Experimentieren.


Zeit, den Kopf auszuschalten und die Hände einfach machen zu lassen.


Und am Ende nehmt ihr nicht nur ein selbst gemaltes Bild mit nach Hause, sondern vielleicht auch ein kleines bisschen Meeresgefühl.


Ganz ohne Kofferpacken. 💙


und plötzlich saß ich vor einem mikrofon



Als hätte dieser Sommer noch nicht genug Überraschungen im Gepäck gehabt, passierte dann noch etwas, womit ich wirklich nicht gerechnet hatte:

Ich wurde gefragt, ob ich Lust hätte, einen Podcast aufzunehmen!


Ähm … ja.

Und gleichzeitig: Hilfe. 😄


Ein Mikrofon ist schließlich noch einmal etwas anderes als eine Leinwand und ich war schon maximal aufgeregt!


Alex und Annette vom „Gersprenz-Gewäsch“ haben mich aber so herzlich empfangen, dass die Aufregung ziemlich schnell verflogen war.


Wir haben über meine Kunst gesprochen, über mein Leben, meine Liebe zur Musik und darüber, woher eigentlich immer wieder neue Ideen kommen.

Und natürlich wurde auch richtig viel gelacht.


Ab heute ist unsere Folge online!


Wenn ihr also neugierig seid und mich einmal nicht nur lesen, sondern auch hören möchtet, dann hört gerne in Episode 42 rein - über diesen Link kommt ihr direkt dorthin: https://gersprenz-gewaesch.podigee.io/43-neue-episode

Es ist persönlich, kurzweilig und wirklich sehr nett geworden.



Wohin die Farben uns wohl als Nächstes tragen?

Wenn ich jetzt auf diesen Sommer zurückblicke, muss ich selbst ein bisschen lachen.

Gedanklich ging es von Südfrankreich auf die Malediven, zwischendurch stand ich mit meiner Kunst auf verschiedenen Märkten und am Ende saß ich plötzlich vor einem Podcast-Mikrofon.

Wer hätte das gedacht? 😄

Vielleicht ist es genau das, was ich an der Kunst so liebe.

Für einen Moment gelten die üblichen Grenzen einfach nicht.

Ein paar Farben. Eine Leinwand. Ein bisschen Fantasie.


Mehr braucht es manchmal gar nicht.


Aus Pouring Kunst wird plötzlich eine Küstenlandschaft. Aus einem Farbverlauf wird tiefes Meer. Aus einer spontanen Idee entsteht ein neuer Workshop.


Und aus einem ganz normalen Sommertag vielleicht ein kleines Abenteuer.

Diese künstlerische Inspiration möchte ich mir bewahren – und am liebsten auch ein bisschen davon an euch weitergeben.

Denn Kreativität muss nicht perfekt sein.

Sie darf leicht sein. Überraschend. Manchmal wild.

Und manchmal riecht sie in Gedanken sogar ein bisschen nach Salz und Meer.

Mal sehen, wohin es als Nächstes geht …


Bis dahin: Augen zu und tief durchatmen....… hört ihr die Möwen schon? 🌊


Alles Liebe


Caro


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